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MKL1888:Mikoveć

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Mikoveć“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Mikoveć“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 17 (Supplement, 1890), Seite 572
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Mikoveć. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 17, Seite 572. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Mikove%C4%87 (Version vom 31.01.2025)

[572]  Mikoveć (spr. -wetz), Ferdinand Břetislaw böhm. Archäolog und Schriftsteller, geb. 23. Dez. 1826 zu Pirkstein, begann seine litterarische Thätigkeit mit Beiträgen für die Zeitschrift „Ost und West“, veröffentlichte 1847 eine Monographie über Tycho Brahe, beteiligte sich 1848 an dem Straßenkampf in Prag, später an dem Kampf der Serben im Banat gegen die Magyaren und hielt sich dann einige Jahre in Leipzig auf, wo er eine Übersetzung der Briefe des Johann Huß erscheinen ließ (Leipz. 1849). Nach Prag zurückgekehrt, begründete er im folgenden Jahr die noch bestehende belletristische Zeitschrift „Lumir“. Er schrieb: „Die Alchimisten“; „Die königliche Burg Karlstein“ (Wien 1858); „Die Altertümer und Denkwürdigkeiten Böhmens“ (mit Zap, Prag 1858–64, 2 Bde.); Trauerspiele: „Der Untergang der Premisliden“ (das. 1851) und „Demetrius Jovanovic“ (das. 1856, mit Benutzung des Schillerschen Fragments) u. a. Er starb 22. Sept. 1862 in Prag.